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Ein Tropfen auf dem heißen Stein...
...oder der Tropfen, der das Faß zum Überlaufen bringt?

Eine Frage, die mich angesichts von ein paar Milliarden Menschen schon öfters beschäftigt hat. Raubkatzen sind nicht einfach nur Hobby und Leidenschaft von mir - ich möchte auch etwas für sie tun. Diese Webseiten und gelegentliche Spenden mögen ein Anfang dafür sein, doch stoße ich bei beidem schnell an Grenzen. Weder erreiche ich damit einen sehr großen Teil der Menschheit, noch bin ich Bill Gates. Echte Zweifel, dass es richtig ist, was ich tue, sind mir natürlich noch nicht gekommen, aber dennoch macht man sich schon manchmal Gedanken welchen Stellenwert die eigene Arbeit hat. Wirkt sie sich spürbar auf das Leben meiner wilden Verwandten aus oder verlaufen meine Bemühungen im Sande?

Selbst wenn alles was ich tue global betrachtet am ehesten unter die Rubrik "Meßungenauigkeit" oder "Rundungsfehler" fällt, beweisen mir zahllose Besucher mit eMails, Fragen und Gästebucheinträgen, dass mein Schaffen zumindest nicht unbeachtet bleibt. Genausowenig wie die Arbeit vieler anderer Webmaster unbeachtet bleibt, die sich den Raubkatzen mit voller Hingabe verschrieben haben und mit ihrem Einsatz für diese und andere Tiere einen wertvollen Beitrag für den Artenschutz leisten.

Und so möchte ich die Gelegenheit nutzen, um all jenen zu danken, die sich aktiv für die Artenvielfalt unseres Planeten einsetzen. Danke für jede Minute, die ihr für die Belange der Geschöpfe aufwendet, die sich alleine nur schwer vor den Menschen schützen können. Danke für eure Geduld mit der ihr all jenen begegnet, die nicht länger Augen und Ohren geschlossen halten und zunächst einmal mehr erfahren wollen. Danke für euren Eifer, mit denen ihr eure Mitmenschen mit dem Ziel Artenschutz sensibilisiert. Und Danke dafür, dass es euch überhaupt gibt. Nicht wenige von euch zähle ich zu meinen Freunden und ein Leben ohne euch kann ich mir nur sehr schwer vorstellen.

Doch um noch einmal auf die ursprüngliche Frage zurückzukommen: Nein, es ist weder nur ein Tropfen, der - ohne auch nur eine Spur zu hinterlassen - auf dem heißen Stein verdunstet, noch ist es der eine Tropfen, der das sprichwörtliche Faß zum Überlaufen bringt. Vielmehr ist es ein Tropfen von vielen. Ich alleine kann nur wenig bewegen, doch wenn es ein paar mehr werden, die ein wenig um das Wohlergehen unserer Artenvielfalt besorgt sind, dann wird aus ein paar Tropfen schnell ein kleiner Bach, ein kleiner Fluß...

...und solltet ihr jemals an euch selbst Zweifeln - denkt an den Amazonas!
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