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Die Langschwanzkatze
Leopardus wiedi (Schinz, 1821)
Autor(in): Jacqueline Jussel

Hervorragend an das Leben in den Bäumen angepasst, turnt die Langschwanzkatze, wie ein Akrobat durchs Geäst: Sich kopfunter an einem Ast entlanghangeln, 180-Grad-Wendungen vollführen, wie ein Eichhörnchen kopfüber klettern - all dies bereitet ihr keinerlei Probleme. Wegen ihrer Fellzeichnung wird sie häufig mit dem Ozelot verwechselt und daher auch "Baumozelot" genannt.
Auf nächtlicher Pirsch
Am aktivsten ist die Langschwanzkatze zwischen 1 bis 5 Uhr morgens. Obwohl sie mitunter auch Früchte verzehrt, ist sie im Grunde ein echtes Raubtier und braucht viel Fleisch als Nahrung. Bevorzugt jagt die Katze auf Bäumen.
Begehrter Pelz
Heute existieren schätzungsweise nicht einmal mehr 10`000 Langschwanzkatzen. Früher wurde die Art wegen ihres wunderschönen Fells gejagt: Zwischen 1976 und 1984 kamen jährlich mindestens 14`000 Pelze auf den Markt. Wahrscheinlich waren es sogar noch mehr, da die Felle dieser Art als Ozelotpelze verkauft wurden.
Vorkommen
Die Langschwanzkatze , auch Margay oder Baumozelot genannt, ist von Mexiko bis Argentinien anzutreffen. Am häufigsten kommt sie im Amazonasbecken vor. Sie bevorzugt dichte Wälder und meidet Höhen über 1`200 m.
Verwandte Arten
Der Ozelot ist grösser als die Langschwanzkatze und lebt in Wäldern und Buschlandschaften. Die Ozelotkatze ist kleiner und im gebirgigen Nebelwald bis auf 4`500 m anzutreffen.
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